Gemeinsame Sammlungsdatenbank lanciert

Aktualisiert: 21. Dez. 2021

Einige Monate ist es her, dass die Konzeptphase geendet hat. In der Zwischenzeit wurde fleissig an der Umsetzung der ersten Realisierungseinheit der gemeinsamen Sammlungsdatenbank für Kulturgüter gearbeitet. Mit dieser Datenbank sollen in erster Linie die kleinsten Museen in die Lage versetzt werden, ihre Bestände nach geltenden Standards, einfach in einem web-basierten System zu inventarisieren und zu dokumentieren.


Wir sind sehr erfreut, zu vermelden, dass diese Sammlungsdatenbank nun seit Anfang August 2021 produktiv bereit steht und erste Museen bereits mit der Arbeit begonnen haben.


Erste Pilotmuseen legen los

Mit der Lancierung der Sammlungsdatenbank hat nun die erste von zwei Pilotphasen begonnen. In dieser Phase können ausgewählte Pilotmuseen der Teilnehmer und Träger ihre Arbeit mit der gemeinsamen Datenbank aufnehmen. Einzige Voraussetzung: Die Museen sind als Piloten registriert, bedürfen keiner Datenübernahme und sind bereit mit dieser frühen Version zu arbeiten und mögliche, kleinere Probleme in Kauf zu nehmen.


Das Ziel dieser ersten Phase ist es, Erfahrungen mit dem System zu sammeln, Feineinstellungen vorzunehmen, Wünsche und Bedürfnisse zu identifizieren und notwendige Anpassungen umzusetzen. Obwohl die Phase aber noch einen Testcharakter hat, sind die erfassten Daten bereits produktiv.


Nächster Schritt: Migration

In den nächsten Wochen und Monaten werden nun die bestehenden Sammlungsdatenbanken in den Kantonen Solothurn (Betrieben vom musesol) und Bern (Betrieben vom mmBE) schrittweise in die gemeinsame Lösung migriert und abgelöst. So werden auf einen Schlag ca. 25 Museen auf die gemeinsame Datenbank umsteigen. Entsprechende Vorbereitungsarbeiten sind bereits im Gange in enger Absprache mit den betroffenen Museumsverbünden und Museen.


Nach der erfolgreichen Migration, die Ende November 2021 abgeschlossen sein wird, werden dann ab dem 1. Januar 2022 auch die verbleibenden Pilotmuseen die Möglichkeit haben, die Arbeit mit der gemeinsamen Datenbank aufzunehmen. Dies geschieht jeweils in enger Absprache mit den Fachausschussmitgliedern im Projekt und den jeweiligen Museumsverbünden.


Regulärer Betrieb ab 2023

Ab Ende 2023 soll es dann möglich sein, dass alle interessierten Museen der teilnehmenden Kantone die gemeinsame Sammlungsdatenbank nutzen können. Interessierte dürfen sich aber natürlich jetzt schon, mit ihren jeweiligen Kantonsvertretern Kontakt aufnehmen. Siehe dazu auch Kontakt > Fachausschuss.